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Mittwoch, 16. November 2011

Mein Sachbearbeiter die Dritte

 

Ahoi liebe Piraten und interessierte Leser,

hier nun der dritte und hoffentlich letzte Blogeintrag zum Thema "Mein Sachbearbeiter".


Wir haben uns intensivst mit den diversen geäußerten Kritikpunkten auseinander gesetzt und viel über selbige gesprochen. Unsere Intentionen mag jeder für sich bewerten, wir haben diesbezüglich sowohl positive als auch negative Rückmeldungen bekommen. Einfach gemacht haben wir es uns mit der grundlegend Entscheidung auch im Vorfeld nicht, was Susanne in Ihren bisherigen Blogeinträgen deutlich gemacht hat. 


Schlussendlich sind wir zu folgendem Ergebnis gekommen:


  1. •Das Gespräch bei kritischen Fragen sollte öffentlich geführt werden. Es ist gut und wichtig wenn man Vertrauenspersonen zu Rate zieht. Hier sich jedoch auf eine objektive Meinung zu verlassen ist leider, so zeigt uns diese Erfahrung, naiv.

  2. •Nur weil etwas formaljuristisch korrekt ist, heißt dies nicht, dass es moralisch vertretbar ist, selbst wenn dies zeitlich begrenzt ist und eine pragmatische Lösung darstellt.

  3. •Intention hinter Gesetzestexten sollten vorab gesucht, verstanden und umgesetzt werden

  4. •Diese sind nicht als endgültig zu betrachten sondern es ist zu überlegen, wo man sie verbessern kann und diese Verbesserungen vor einer juristischen Haftbarkeit umzusetzen.


Einige von euch werden diese Aussagen als selbstverständlich voraussetzen und ggf. bemängeln, dass sich hier unsere Meinung dreht. Wir bitten jedoch darum diesen Lernprozess positiv zu bewerten und nicht zu verteufeln oder um es mit den Worten unseres ersten Bundeskanzlers zusagen:


"Es kann mich niemand daran hindern, über Nacht klüger zu werden." - Konrad Adenauer


Wir haben uns somit einvernehmlich darauf geeinigt das Arbeitsverhältnis mit sofortiger Wirkung zu beendigen. Außerdem hat Christopher Lang sich bereiterklärt, auf jegliche Bezüge durch das Abgeordnetenhaus gänzlich zu verzichten.


Es ist natürlich unvorteilhaft, Fehler zu machen, aber manchmal sind sie einfach nötig um zu lernen. Klar muss man nicht jeden Fehler machen und auch dieser wäre vermeidbar gewesen - hinterher ist man eben immer schlauer. Das Resumé, dass die Fraktion daraus ziehen wird ist morgen auf dem Fraktionsblog zu lesen.


Uns tut es immer noch Leid, die Diskussion nicht vor der Einstellung angestoßen zu haben, damit hätte man sich viel Ärger ersparen können. Wir sind dennoch der Meinung, dass es gut war diese Diskussion zu führen, gerade mit dem Blick auf die divergierenden Meinungen. Vor allem aber war es auch für die Partei, unsere Fraktion und kommende Interessengruppen wichtig dort Grenzen zu ziehen. Daher von uns auch noch ein Danke an alle Mitglieder und Sympathisanten, die konstruktive und inhaltlich sachliche Vorschläge beigetragen haben.


Ich hoffe darauf, die benötigte Hilfe weiterhin und verstärkt von hilfsbereiten Mitgliedern zu erhalten. Für weitere Entscheidungen was meinen persönlichen Mitarbeiter angeht, werde ich mir noch Zeit lassen und länger darüber nachdenken wen ich in Zukunft einstellen werde und mit welchem vorhergehenden Prozess. Über die dann entstehenden Ergebnisse werde ich euch zu gegebenem Zeitpunkt vorab informieren und diese zur Diskussion stellen bevor Fakten geschaffen sind.


Christopher Lang & Susanne Graf


PS: Dieser Blogeintrag wurde von Christopher Lang und mir in großen Teilen gemeinsam verfasst.


Edit 17.11.11 14:53

Lustiger Spaßfakt am Rande. Der Vertrag zwischen Christopher und mir ist aus Formfehlern nie zustande gekommen wurde mir heute mitgeteilt. Ich dachte, dass dürfte euch noch interessieren.

 
 

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